
Haben Sie gewusst, dass Eukalyptus nicht nur unsere Atemwege befreit, sondern auch auf unsere Seele wohltuend und aufmunternd wirken kann? Der wohlriechend-balsamische Duft des Eukalyptusbaums wird in meinem Aromatherapie-Buch «Heilende Energie der ätherischen Öle» von Gerti Samel und Barbara Krähmer wie folgt beschrieben:
«Eukalyptus ist eines der bekanntesten, beliebtesten und in der Schulmedizin am häufigsten verwendeten Heilöle. Es aktiviert und unterstützt die Atmung, reinigt die Atemwege und wird daher vor allem bei Husten, Heiserkeit und Erkältung verwendet. Das Eukalyptusöl gehört zu den Essenzen mit der stärksten antiseptischen Wirkung, die sogar Keime wie Staphylokokken abtötet.»
Wertvoll in der Grippezeit
Wenn man Eukalyptusöl in einem Raum verdunsten lässt, kann das die Ausbreitung von Krankheitserregern erschweren – es gilt deswegen als wertvoller Helfer in der Grippezeit. Ausserdem fördert Eukalyptusöl erwiesenermassen die Sauerstoffversorgung aller Zellen unseres Körpergewebes und gilt deswegen förmlich als Energiebooster. Früher war die Essenz aus dem Fieberbaum, wie der Eukalyptusbaum auch geannt wird, ein traditionelles Mittel zur Behandlung von Malaria; noch heute wird Eukalyptus als fiebersenkendes Mittel angewandt.
Etwas weniger bekannt als diese Eigenschaften auf den Körper dürfte die Wirkung des Eukalyptusöls auf unsere Seele sein. Eukalyptus hat gemäss den Autorinnen Gerti Samel/Barbara Krähmer eine starke psychisch-geistige Wirkung: es ist anregend, fördert die Konzentration und wirkt aufmunternd bei Lethargie.
Cajeput: Alternative für Sensible
Ob in einem Zerstäuber, in einer Duftlampe oder als Massageöl in einer Aromamassage: Eukalyptus ist ein kleiner Wunderhelfer. Allerdings kann Eukalyptus für empfindliche Personen zu stark sein. Für Kinder, ältere Personen und hochsensible Menschen empfiehlt es sich, das mildere Öl der Pflanze Cajeput zu nehmen. Cajeput ist botanisch mit dem Eukalyptus verwandt und hat sehr ähnliche Eigenschaften, ist jedoch besser verträglich bei Geruchs- oder Hautempfindlichkeit.
Achtung: Ätherische Öle sollten niemals unverdünnt in Kontakt mit der Haut und insbesonder Schleimhäuten oder Augen kommen. Für eine Aromamassage gibt man 3 bis 6 Tropfen ätherisches Öl in 10 ml fettes Pflanzenöl (z. B. Mandelöl, Jojobaöl). Für Kinder bis 12 Jahre und Senioren ab ca. 70 Jahren gilt die Hälfte der Tropfen. Weniger ist mehr!